Stolpersteine



Stolpersteine erinnern an Hugo und Johanna Marcus

Im Rahmen eines Projektkurses der TKS, der durch eine Anregung der Naturfreunde Linden-Dahlhausen und der Lindener SPD eingerichtet wurde, haben sich Gamze Göksu und Laureen Walter mit dem Schicksal der Familie Marcus beschäftigt, welche zur Zeit des Dritten Reiches den Nazis zum Opfer fiel. Dabei haben sie vor allem über Hugo und Johanna Marcus (geb. Lesser) recherchiert, welche nach Theresienstadt deportiert und später ermordet wurden. Durch einen glücklichen Zufall konnten die beiden Schülerinnen sogar Kontakt zu einem noch lebenden Mitglied der Familie Marcus aufnehmen, der heute in den USA lebt. Howard Marcus ist inzwischen 103 Jahre alt und unterhält mit Gamze und Laureen Emailkontakt.
Am letzten Freitag wurden für die beiden Mitglieder der Familie Marcus zwei Stolpersteine auf dem Gehweg der Hattinger Straße 776 verlegt, wo sich auch der letzte bekannte Wohnort von Hugo und Johanna befand. Diesem Anlass haben auch einige Schüler und Lehrer der TKS beigewohnt.
Die Idee zu diesen Gedenktafeln aus Messing stammt von dem Künstler Gunter Demnig, der somit an die Opfer der NS-Zeit erinnern möchte. Inzwischen liegen in über 500 Orten in mehreren Ländern Stolpersteine.





 


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