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Die TKS - gut vernetzt für die individuelle Förderung

 

Das Netzwerk „Zukunftsschulen NRW unterstützt die pädagogische Arbeit vor Ort. Die Schulen sind profiliert in individueller Förderung und bringen ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein. Davon profitieren alle Schülerinnen und Schüler.“ (Sylvia Löhrmann)

 

Als zentrales Anliegen des Schulgesetzes von NRW ist die Individuelle Förderung in den letzten Jahren zunehmend in den Blickpunkt gerückt. Die Zielsetzung besteht darin, die Potenziale aller Schülerinnen und Schüler auszuschöpfen, so dass der individuelle Lern- und Bildungserfolg für alle Lernenden gesichert ist. Vor diesem Hintergrund wurde vom Ministeriums für Schule und Weiterbildung im Jahre 2007 das "Gütesiegel Individuelle Förderung" ins Leben gerufen, mit dem Schulen ausgezeichnet wurden, die vorbildliche Konzepte entwickelt, erprobt und ausgewertet haben und durch Veröffentlichung von Praxisbeispielen und Vernetzung zur Schul- und Unterrichtsentwicklung beitrugen.

Als erste Bochumer Schule wurde die TKS bereits 2007 auf der Grundlage der Förderkonzepte und eines Audits vor Ort zertifiziert und konnte seitdem als Gütesiegelschule von vielerlei Vorteilen profitieren. Hierzu zählten nicht zuletzt die regelmäßigen Netzwerktagungen, die dem Austausch zwischen den Schulen und der Information über aktuelle Entwicklungen dienten.

 

Auf der letzten Fachtagung der Gütesiegelschulen am 25.09.2013 in Hagen wurde nun ein neues Projekt des Ministeriums vorgestellt, welche mehrerer Einzelinitiativen (Leseförderung - Komm Mit! – Gütesiegel) bündeln, erweitern und stärker in die Breite führen soll.

Da die Gütesiegelschulen schon in der Anfangsphase als erste Adressaten und Basis zur Mitarbeit im Rahmen des neuen Netzwerkes eingeladen wurden, engagiert sich die TKS seit November 2013 auch als „Zukunftsschule NRW“ im „Netzwerk Lernkultur Individuelle Förderung“.

Die Schulen profitieren in mehrfacher Hinsicht: Materialangebot, Netzwerkberatung, landesweite Veranstaltungen, regionale Veranstaltungen, gezielte Fortbildungen, Lernen von anderen Schulen u.a.  So konnten jüngst Schulleiter und Mittelstufenkoordinator an der ersten Landestagung der Zukunftsschulen NRW am 03.04.2014 in Essen teilnehmen und durch Austausch und Workshops wichtige Informationen und Anregungen z.B. zum Thema Lerncoaching mit in die Schule und in das Kollegium nehmen.

Die Konzeption des Netzwerks „Zukunftsschulen“ sieht vor, dass sich 3-5 Schulen regelmäßig treffen und im Austausch gemeinsame Entwicklungsschwerpunkte bearbeiten. Für die TKS ergaben sich von Anfang an ideale Kooperationspartner im Rahmen eines „Bochumer Netzwerkes“. Mit vier Bochumer Gymnasien (Hellweg, Graf-Engelbert, Schiller, Neues Gymnasium) konnte sich die TKS in einem ersten Netzwerktreffen in der Schiller-Schule auf Schulleitungsebene am 12.12.2013 schnell über diverse gemeinsame Arbeitsfelder verständigen, u.a. Mittelstufe/Laufbahnsicherung/APO-SI, Förderpläne/Förderempfehlungen, Verfahren der individuellen Förderung, Soziales Lernen/Medienerziehung, Handy-Nutzung, Medienscouts, Lerncoaching usw.

Auf einem 2. Netzwerktreffen am 20.02.2014 im Neuen Gymnasium auf der Ebene der Mittelstufenkoordination wurden u.a. erste Ideen zu einem Schülersprechtag am Tag der Halbjahreszeugnisse anlässlich der Lern- und Förderempfehlungen im Rahmen eines Förderplans gesammelt. Bei den folgenden Zusammenkünften am 04.04.2014 in der Schiller-Schule und am 02.06.2014 in der TKS gewann der Konzeptentwurf eines solchen Tages zunehmend Konturen. In der gemeinsamen Entwicklung mehrerer Zukunftsschulen liegt dabei nicht nur die Chance, ein genehmigungsfähiges Projekt zu initiieren, welches möglicherweise beispielhaft für andere Schulen von Interesse sein kann. Vor allem geht es darum, dass alle Beteiligten, insbesondere natürlich unsere Schülerinnen und Schüler, um deren individuelle Förderung es zuvorderst geht, profitieren und eine weitere Hilfe geboten werden kann, die Schullaufbahn auch bei ggf. auftretenden Schwierigkeiten gemeinsam erfolgreich zu gestalten.

Am 23.03.2015 wurde die Theodor-Körner-Schule als eine der ersten Schulen in NRW für die erfolgreiche Arbeit im Netzwerk Zukunftsschulen NRW Netzwerk Lernkultur Individuelle Förderung offiziell ausgezeichnet. In diesem ersten Durchgang wurden aus allen Schulformen insgesamt fünf arbeitende Netzwerke prämiert, darunter das aus fünf Gymnasien bestehende „Bochumer Netzwerk“ mit dem ersten Arbeitsschwerpunkt „Förderplansprechtag“. Frau Blasberg-Bense, Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg, überreichte im Rahmen einer Tagung in Schwerte das entsprechende Siegel zur Befestigung in der Schule.