Talentscout


Mit dem Talentscout verborgene Begabungen entdecken
Kooperationsvertrag zwischen TKS und RUB beim Projekt "Talentscouting“
 
Als erste Bochumer Schule hat die Theodor-Körner-Schule mit der Ruhr-Universität Bochum einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, bei dem es um das Projekt "Talentscouting“ geht.
Schülerinnen und Schülern fällt es heutzutage oft schwer, die eigenen Fähigkeiten und Talente zu erkennen und sich für eine bestimmte Ausbildung oder ein Studium entscheiden. Sie stellen sich Fragen wie: „Was kann ich eigentlich wirklich gut? Welcher Weg ist für mich nach dem Abitur geeignet? Schaffe ich ein Studium überhaupt und wer unterstützt mich dabei?“ Außerdem sind in Deutschland häufig nicht die eigenen Begabungen für den Bildungsweg entscheidend, sondern die Herkunft und die familiäre oder wirtschaftliche Situation. Viele Jugendliche trauen sich zu wenig zu, kennen und nutzen daher ihre Chancen kaum.
 

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Julia Zielberg, Projektleiterin von „Talentscouting“ an der Ruhr-Universität Bochum, will dies gemeinsam mit dem Talentscout Halil Ülker ändern. Darüber freuten sich in der vergangenen Woche bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages Schulleiter Bernhard Arens, sein Stellvertreter Wilfried Torkler und die Studien- und Berufswahlkoordinatoren der Theodor-Körner-Schule, Julian Sprenger und Bernd-Maria Wilsenack.
Das Projekt „Talentscouting“ wurde an der Westfälischen Hochschule entwickelt und ergänzt die bereits erfolgreich an der Schule laufenden Projekte der individuellen Förderung. Bereits am 06.04.2016 gab es eine Auftaktveranstaltung an der Ruhr-Universität mit Vertretern der teilnehmenden Schulen. Die neue Beratungsmöglichkeit bietet allen Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die Möglichkeit, eine kontinuierliche individuelle Beratung zur Entdeckung noch unbekannter Fähigkeiten zu erfahren und sich auf das Studium und die Hochschule vorzubereiten. Sie beginnt in der Jahrgangsstufe EF, da sich hier durch die Fächerwahl noch viel Gestaltungsraum eröffnet. Aber auch Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase dürfen das Angebot wahrnehmen, bei Bedarf sogar über das Abitur hinaus. Berufswahlkoordinator Julian Sprenger sagt dazu: „Wir haben lange nach einem derartigen Angebot gesucht, weil die sehr enge und vor allem über das Ende der Schullaufbahn hinausgehende Betreuung für uns als Schule nicht leistbar ist. Die erste Resonanz auf das Angebot zeigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler diese Chance nutzen wollen."
Talentscout Halil Ülker beugt gleich einem Missverständnis vor: „Beim Talentscouting handelt sich keineswegs um eine Eliteförderung, sondern es ist eigentlich für Kinder aus so genannten `bildungsfernen´ Familien erdacht worden.“ An der TKS soll es jedoch allen Jugendlichen zugänglich gemacht werden. Ülker wird alle 14 Tage an der Schule für Beratungsgespräche anwesend sein und freut sich auf den Besuch der Jugendlichen. Das Projekt ist zunächst auf fünf Jahre begrenzt.
Die folgenden Fotos hat unser Fotograf Hartmut Stolp gemacht.

 Wilfried Torkler (Stellvertretender Schulleiter der TKS), Julian Sprenger (Studien- und Berufswahlkoordinator der TKS), Halil Ülker (Talentscout), Bernd-Maria Wilsenack (Studien- und Berufswahlkoordinator der TKS) Sitzend: Julia Zielberg (Projektleiterin von „Talentscouting“ an der Ruhr-Universität Bochum) und Bernhard Arens (Schulleiter der TKS)

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