Gendenktag zur Bücherverbrennung 1933


TKS startet Aktion zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933


An der Theodor-Körner-Schule gedachte der Leistungskurs Geschichte der Jahrgangsstufe Q1 mit einer besonderen Aktion der Bücherverbrennung
durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933: Die auf den Schulhof zeigenden Fenster wurden mit Zitaten aus den „verbrannten Werken“ verhängt,
wodurch ein völlig anderer, fast schon beklemmender Eindruck der vertrauten Fassade geschaffen wurde und man die Texte einfach lesen „musste“.




 Auf dem Schulhof gestalteten die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Geschichtslehrerin Melanie Schmidt-Wilcke einen Aschekreis,
in dem die Namen der Autoren zu finden waren, deren Bücher im Dritten Reich verboten wurden. Auf Plakaten wurden knapp die Hintergründe erklärt.

Außerdem standen die Kursmitglieder in den großen Pausen anderen Schülerinnen und Schülern als Gesprächspartner zur Verfügung, und auch in den Unterrichtsstunden wurde
an diesem Tag die Bücherverbrennung 1933 besonders thematisiert. Schon in mehreren anderen Projekten hatten sich TKS-Kurse mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt
und an Aktionen teilgenommen; so ging es dabei zum Beispiel um die „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig und um „Flucht und Vertreibung“ im Zweiten Weltkrieg und heute.

 

 

Melanie Schmidt-Wilcke/ Bettina Basler für die TKS


Erstellt von Akim Ucar

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