Frankreichaustausch

Als wir am Abend des 3.5., an dem die Franzosen kommen sollten, die Nachricht erhielten, dass die Franzosen da sind, kamen wir alle in freudiger Erwartung auf unsere Austauschschüler zum Parkplatz. Am Anfang waren sowohl die Franzosen als auch wir sehr aufgeregt und wir wussten noch nicht so recht worüber wir uns unterhalten sollten. Aber schon nach dem ersten Abend, den sie bei uns in den Familien verbracht hatten, hatten wir Gemeinsamkeiten gefunden, über die wir reden konnten. Die Franzosen unternahmen viele Ausflüge, z.B. von Bochum aus nach Köln, Hattingen und Essen. Am Wochenende waren sie dann bei uns in den Familien. Einige von uns gingen mit ihren Austauschschülern ins Stadion zum Vfl Bochum, um ihnen da auch gleich eine echte Bochumer Currywurst zu spendieren. Natürlich mussten wir ihnen auf den Einwand, dass sie diese ja schon aus Berlin kennen würden erstmal erklären, dass unsere Currywurst die Beste ist. Andere gingen mit ihren Austauschschülern in Starlight Express, um ihnen das bekannte Bochumer Musical zu zeigen. Bald war die Woche, die die Franzosen in Bochum verbracht hatten auch schon um. Der Abschied fiel nicht ganz so schwer, da wir alle wussten, dass wir uns in einer Woche in Paris wiedersehen werden.

 
 
Eine Woche später war es für uns soweit, nach Paris zu fahren. Bei großer Hitze saßen wir im Bus, indem die Aufregung, je näher wir Paris kamen, immer größer wurde und uns plötzlich die einfachsten Vokabeln fehlten. Wir kannten zwar schon unsere Austauschschüler, aber die Umgebung war für uns neu und wir wussten, dass wir den ersten Abend nur französisch sprechen würden.





 
Auch der Abend ging vorbei und wir merkten, dass die Familien größtenteils sehr nett sind. Die nächsten drei Tage gingen wir mit unseren Franzosen in die Schule und besuchten den Unterricht, der unserem Unterricht sehr ähnlich ist. Nach den zwei Stunden Schule ging es für uns erst einmal zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Natürlich gehörte ein Besuch in den Katakomben auch dazu, obwohl einige von uns gut darauf hätten verzichten können. Der Eiffelturm war eines unserer ersten Ziele, von wo aus wir über ganz Paris gucken konnten. Eine Bootstour auf der Seine und der Besuch von Sacré-Cœur de Montmartre und Versailles gehörten zu unseren Ausflügen. Am Wochenende haben ein Großteil der Franzosen für uns Tickets im Disneyland organisiert. Dort gingen für viele von uns Kindheitsträume in Erfüllung, wenn man plötzlich Mickey Mouse oder einen Stormtrooper neben sich stehen hatte. Nach zwei weiteren Tagen war es für uns schon wieder an der Zeit, Koffer zu packen. Die Woche war viel zu kurz und der Abschied von unseren neuen Freunden fiel diesmal schwerer, weil wir wussten, dass es so schnell nun kein Wiedersehen geben würde. Auch wenn der Lebensstil in vielen Aspekten unterschiedlich ist, wie zum Beispiel beim Thema Wohnraum, der bei den Franzosen eher klein ausfällt, hatten wir doch viele Gemeinsamkeiten und es wurden viele neue Freundschaften geschlossen.
Unser Fazit: Wir würden auf jeden Fall nochmal mitfahren!
(Pia Rauer, 9b)

Top