Tage religiöser Orientierung



Die Tage religiöser Orientierung (TrO)

18 Schülerinnen und Schüler verlebten in Begleitung von Frau Kreutzer und Herrn Loheide die Tage religiöser Orientierung im ruhig gelegenen Jugendhaus St. Alfrid des Bistum Essens. Während dieser drei Tage wurden wir von zwei Teamern, etwa Mitte zwanzig, betreut, welche uns die Tage in St. Altfrid als eine Möglichkeit erklärten, eine Auszeit vom Alltag zu finden, nicht an die bevorstehenden Klausuren zu denken oder an den Stress, welcher uns in unserem Alltag erwartet.

Wir Schüler planten die Tage am ersten Tag thematisch selbst, nachdem wir uns untereinander abgesprochen hatten. Die Arbeitseinheiten wurden nicht von den Lehrern gestaltet, sondern von den beiden Betreuerinnen, welche unsere Interessen in den Vordergrund stellten und betonten, dass persönliche erzählte Gedanken, Erlebnisse, genauso wie Vorlieben an niemanden weitergegeben werden würden.

Der folgende Tag wurde nach unseren erwünschten Themen gestaltet. Gestartet wurden der Tag immer mit einem Morgenimpuls und beendet mit einem Abendimpuls, welche beide in einer Kapelle stattfanden. Die Impulse wurden von den Teamern gestaltet. Der Impuls, welcher mir am stärksten in Erinnerung geblieben ist, ist der letzte Abendimpuls, an dem wir an unsere jeweiligen Lieblingsmenschen gedacht haben. Jeder hat für seinen Lieblingsmenschen eine Kerze in der dunklen Kapelle angezündet, wobei jede Kerze, die angezündet wurde, die Kapelle ein wenig  heller erleuchtet hat. Der Anblick, welcher dabei entstand, war nicht nur aus dem Grund ergreifend, weil es nun viele Lichter waren, die die Kapelle erleuchtet haben, sondern auch, weil man wusste, dass jede einzelne Kerze für eine besondere Person stand.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tage religiöser Orientierung zwar eine religiöse Schulfahrt sind, aber für die Schüler offen lässt, wie sehr man sich auf das Thema „Glauben“ bezieht. Die Schüler entscheiden, welche Themen an den Tagen behandelt werden und wie diese gestaltet werden. Die Fahrt ist eine Auszeit vom Alltag und wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Laura Gdanitz, EF


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