Erinnerungen an Klaus Mann

Erinnerungen an Klaus Mann auf der Bühne der Theodor-Körner-Schule
Dr. Dieter Strauss referiert über Leben und Schicksal des berühmten Exilschriftstellers

Am Freitag, den 26.11.2010, durfte die TKS nach 48 Jahren einen besonderen ehemaligen Schüler auf der Bühne ihrer Aula begrüßen. Dr. Dieter Strauss, Germanist und Klaus Mann Experte, verbindet viele Erinnerungen mit diesem Ort: „Ohne die TKS und besonders die Theater-AG wäre ich heute sicher nicht hier. Sie hat mein Selbstbewusstsein entscheidend gestärkt.“ Einen schüchternen Jugendlichen, dem es schwerfällt vor anderen zu sprechen, konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Stufen 11 und 12 sowie der Einführungsphase, vor denen Strauss über Leben und Werk des Schriftstellers Klaus Mann referierte, sicher nur schwer vorstellen. Als „Dinosaurier“ fühle er sich mittlerweile, der nach mehr als dreiundreissig Jahren Sprach- und Programmarbeit für das Goethe-Institut mit zahlreichen Stationen im Ausland, u.a. in Asien, Nordafrika und Südamerika, zu seinen Wurzeln zurückkehrte. An fünf berühmten Aussprüchen Manns entlang, berichtete Dr. Strauss, stets mit einem Augenzwinkern, vom bewegten Leben des Schriftstellers. Von seiner intensiven Liebe zu Frankreich, über Emigration und Exil, die großen Erfolge, Scheitern und Depression bis hin zum umstrittenen Freitod, erfahren die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Körner-Schule viel Neues über den Autor. „So ganz anders, als im ‚normalen‘ Deutschunterricht“, wie Bettina Ramhorst, die gemeinsam mit Maria Herforth den Vortrag organisiert hat, bereits in der Begrüßung betonte, konnte an diesem Tag über Klaus Mann und sein aufregendes Leben gelernt werden.

                                                                      


Dr. Dieter Strauss erzählt von Klaus Mann



von links: Bettina Ramhorst, Dr. Dieter Strauss, Maria Herforth


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